Affolter-Konzept

Diese Therapie wird auch „Geführte Interaktionstherapie“ genannt und zählt zu den wichtigsten therapeutischen Ansätzen in der Arbeit mit schwer wahrnehmungsgestörten Patienten. Diese versuchen dadurch praktische und alltagsbezogenen Dinge wie z.B. Früchte schälen zu lernen. Dabei steht der Therapeut hinter dem Betroffenen und führt ohne zu sprechen dessen Hände. Die wahrnehmungsgestörten Kinder und hirngeschädigten Erwachsenen können so anhand von "problemlösenden Alttagssituationen" Erfahrungen und Sicherheit über ihre Umwelt sammeln, die unterschiedlichsten Widerstände und ihre Veränderungen ertasten, berühren, loslassen, selbst Wirkungen erzielen, Ursachen verstehen und lernen, sich in neuen Situationen zurechtzufinden.